WiDi-Aktuell

Informationen für Unternehmen

Kreative und gut ausgebildete Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden und optimal zu fördern, ist mit hohen Anforderungen verbunden und gleichzeitig ein wichtiger Schritt, um sich auch in Zukunft als Unternehmen erfolgreich am Markt zu behaupten. Auf Grundlage einer Kompetenzbedarfs-Studie wurden im Rahmen des Projektes „WiDi – Weiterbildungsinitiative Druckindustrie“ – Anregungen und Angebote zur strategischen Kompetenzentwicklung erarbeitet.

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Studie zu Innovationen und Qualifizierungsbedarf der Branche

Das Projekt „WiDi“ – Weiterbildungsinitiative Druckindustrie – hat einen hohen Qualifizierungsbedarf in der Branche ermittelt. Besonders gefragt sind fachliche Themen (51 %) und IT-Inhalte (42 %), aber auch Softskills (36 %) und kaufmännische Themen (27 %). Befragt wurden 500 Personal- und Weiterbildungsverantwortliche repräsentativ ausgewählter Unternehmen der Druck- und Medienbranche, sowie Kunden und Betriebsräte. Die Unternehmen setzten stärker auf die Qualifizierung ihres bestehenden Personals, und kaum auf Neueinstellungen. Als die wichtigsten Innovationen der nächsten Jahre sehen die Unternehmen besonders den Digitaldruck (67 %), darunter vor allem den personalisierten oder individualisierten Digitaldruck (14 %). Als weitere technische Innovationen wurden Entwicklungen in den digitalen Medien genannt (29 %), wie etwa eBooks, Cloud-Computing oder generell das Thema „Digitalisierung“.

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Das Projekt WiDi hat sich zum Ziel gesetzt, die Weiterbildung in der Druckindustrie zu unterstützen. Deshalb ist es für uns wichtig zu wissen, wie sich Ihrer Meinung nach dieses Thema zukünftig weiterentwickeln soll.

Frage: Wie/Wann sollte aus Ihrer Sicht Weiterbildung in Unternehmen durchgeführt werden?

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... und welche Rolle Betriebsräte dabei spielen:
Interview mit Viktor Kalla
aus druck+papier 3/12

Seit 1. Oktober 1990, länger als 20 Jahre, gilt der »Tarifvertrag zur Förderung der Fortbildung und Umschulung in der Druckindustrie und im Verlagsgewerbe«. Es war ein Novum damals, dass der Betriebsrat bei Qualifizierungsfragen mehr Rechte erhielt, als im Betriebsverfassungsgesetz geregelt sind. Das Projekt WiDi ermöglicht und erfordert nun wieder spezielle Betriebsräte-Schulungen zum Thema. Eine Zwischenbilanz mit Referent Viktor Kalla.

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Ein Baustein zur konkreten Gestaltung der Weiterbildungsinitiative WiDi liegt bereits vor: Das MMB-Institut für Medien und Kompetenzforschung hat für eine Stichprobe Unternehmer der Druckindustrie befragt, wohin aus ihrer Sicht die Reise der Branche geht.

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Mit freundlicher Genehmigung des Verbandes Druck und Medien NRW
von Simone Marhenke, Leiterin der Akademie Druck und Medien Nord-West e.V.

Seit einigen Jahren kursiert der Begriff „Fachkräftemangel“ nun schon in den Medien. Zu wenig Ingenieure, keine technisch interessierten Nachwuchskräfte, zu wenig Fachpersonal heißt es dort immer wieder. Das hat die Druckindustrie bisher nicht stark betroffen. Junge Menschen wollten Mediengestalter werden und so gab es genügend Bewerbungen auf freie Ausbildungsstellen. Und Fachkräfte konnte man ggf. abwerben oder aber von insolventen Betrieben übernehmen. Doch jetzt hat der Wettbewerb um die guten Leute auch die Druck- und Medienbranche eingeholt. The war of talent – „das Ringen um die Guten“ betrifft nun ganz konkret die grafische Industrie. Gerade weil die Fakten eine klare Sprache sprechen, können und sollten Unternehmen aktiv etwas gegen dieses Problem unternehmen.

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